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Schlagzeilen

Zürich / Köln 05.10.2004
Barry Callebaut kündigt die Verlagerung der Produktion der Stollwerk AG Köln an.
Die Stollwerck AG, eine deutsche Tochtergesellschaft der Barry Callebaut AG, hat heute die bevorstehende Schliessung ihrer Fabrik in Köln/Deutschland per Ende März 2005 bekannt gegeben. Die Fertigung wird von Köln nach Norderstedt verlagert. In Köln gehen dadurch 150 Arbetisplätze verloren, in Norderstedt bei Hamburg entstehen 80 neue Arbeitsplätze.
Damit verliert Köln nicht nur ein Wahrzeichen, sondern es geht auch ein wichtiges Stück deutscher Schokoladengeschichte in Köln zu Ende.
W&V Werben & Verkaufen-Fachmagazin 06.08.2004
bedruckte Schokolade

Bella, Ausgabe 3/2004
Schoko-Fotos bestellen

Freundin Ausgabe 3/2004
Schokolade verschenken

Jolie, 6. Januar 2004
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Auf einen Blick Ausgabe 53/2003
Bilder auf Schokolade drucken

BILD-Zeitung Nürnberg 28.11.2003
Fotoschokolade online bestellen

Donnerstag 18. September 2003
David ist nicht aus Schokolade

Ein heftiger Streit ist unter den Restauratoren der berühmten Statue von Michelangelos entbrannt. Anlässlich seines 500. Geburtstags im kommenden Jahr soll David in neuem Glanz erstrahlen. "Wir verwenden eine der harmlosesten Substanzen überhaupt: Wasser", sagte der ehemalige italienische Kultusminister Antonio Paolucci, der heute die Museen in Florenz betreut. Die Kritiker aus zwei Lagern sind mit der Methode dennoch nicht einverstanden: Den einen ist sie zu sanft, den anderen zu drastisch. Doch auch das von Falletti vorgeschlagene "Schlammpackungs"-Verfahren stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung. Einer der schärfsten Kritiker ist der Kunsthistoriker James Beck von der New Yorker "Columbia University". Er stoppte vor einigen Jahren bereits die geplante Restauration eines anderen Michelangelo-Meisterwerks, des Deckenfreskos der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, die er als zu drastischen Eingriff ablehnte. Im Fall David blieben Becks Einwände hingegen bislang folgenlos. "David besteht nicht aus Nougat-Schokolade, die schmilzt, sobald man sie berührt", sagte Paolucci. Die "Schlammpackungs"-Methode sei so sanft wie eine Gesichtswäsche am Morgen.

Donnerstag 18.September 2003
Pilotstudie der Universität Köln veröffentlicht: Dunkle Schokolade kann den Blutdruck senken
Untersucht wurden dreizehn ältere Patienten, die unter der so genannten isolierten systolischen Hypertonie, einer häufigen Form des Bluthochdrucks, litten. Sie verzehrten täglich eine Tafel dunkle Schokolade. Nach zwei Wochen zeigten die Messwerte, dass der obere, systolische Blutdruckwert um 5 mmHg gefallen war. Beim regelmäßigen Verzehr von weißer Schokolade blieb die Blutdrucksenkung dagegen aus. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Kakaos den Blutdruck mindern können", sagte Dr. Dirk Taubert vom Institut für Pharmakologie der Universität Köln. "Sollten unsere Ergebnisse in größeren Studien bestätigt werden, könnte dunkle Schokolade einen wichtigen Beitrag zur Senkung von Schlaganfällen und Herzinfarkten leisten", so die Bewertung der Kölner Pharmakologen. Dr. Taubert und seine Kollegen warnen aber davor, Schokolade als Ersatz für Medikamente zu sehen. "Blutdrucksenkende Medikamente sind unverzichtbar für die Behandlung der Hypertonie", so Taubert. Der "Schokoladeneffekt" mache zwar immerhin 40 Prozent der Blutdrucksenkung aus, die üblicherweise durch Medikamente erreichbar ist. Zu berücksichtigen seien aber auch mögliche negative Auswirkungen durch die hohe Kalorienzufuhr. Eine Gewichtszunahme durch die "Schokoladendiät" könne nämlich die positiven Blutdruckwirkungen aufheben.

Mittwoch 10.September 2003
Bittere Schokolade für Otto Bittner
Am 8. September musste das Kuchen- und Pralinenimperium die Insolvenz anmelden. Doch ein Hoffnungsfunke glüht noch. Die 1905 gegründete Traditionskonditorei musste Insolvenz anmelden. Größere Investitionen im Jahre 1994 ließen das Unternehmen in einem schleichenden Prozess in die Miese schlittern. Das Problem war nicht von Anfang an offensichtlich. Anfangs schien sich die Investition auch zu lohnen. "Die Umsätze entsprachen den Erwartungen", erinnert sich Kreutz. Doch horrende Mietkosten, starke Konkurrenten und eine Umsatzverlagerung von den alten in die neuen Filialen machten die hoffnungsvollen Gewinnbringer zu Risikofaktoren. Seit der Fehlinvestition blieb das Kuchen- und Pralinenimperium angeschlagen. Alle Maßnahmen konnten den Niedergang nicht aufhalten. Der heiße Sommer gab der angeschlagenen Großkonditorei schließlich den Rest.
Donnerstag 13. März 2003
Soldaten-Alltag in der Wüste
Für mehr als 220 000 US-Soldaten bedeutet Alltag an den Grenzen zum Irak vor allem auch Schlange stehen und militärische Übungen. Wegen knapper Wasserrationen stehen Feuchttücher hoch im Kurs und werden gern gegen Zigaretten und Schokolade getauscht. In New York ist das diplomatische Tauziehen um baldigen Krieg oder friedliche Konfliktlösung weit weg. Der soldatische Zeitvertreib erstreckt sich über Tischtennis, Golfspielen auf einem Flugzeugträger bis in zu Backgammon und anderen Brettspielen. Telefone und Computer mit Internetanschluss sind immer umlagert. 8000 Soldaten aus Deutschland sind Im Camp Virginia - bei der katholischen Messe, in der über Geduld und Mut gepredigt wird, sind meist nur noch Stehplätze zu haben.

Donnerstag 13. März 2003
Den Abschied versüßen
In Edel-Restaurants in Manhattan hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Um die Gäste, die sich noch ein teures Dinner leisten können, bei der Stange zu halten, schenkt man ihnen Süßigkeiten zum Abschied. Ganz nach dem Motto: Kleine Überraschungen versüßen die Rückkehr. Es entwickelt sich langsam zum guten Ton, denn auch in österreichischen Restaurants gibt es Streuselkuchen, Schokoladentrüffel und eine Tüte mit Schokoladenkuchen zum Frühstück am nächsten Morgen. Alles nur Marketing!?

Montag 10.März 2003
G.I. Joe im Schokokorb - das Geschäft mit Mini-Soldaten in Wüstenuniform läuft prächtig!
Walgreens, die größte Drogeriekette Amerikas, hat einen Osterkorb für Nachwuchs aus dem Sortiment genommen, der neben der Schokolade auch Soldatenfiguren. Maschinengewehre, Flugzeuge und Panzer enthielt. Angesichts des eskalierenden Irak-Konflikts sei eine solche Kombination aus Schokolade und Soldatenfiguren nicht angemessen. Bei anderen US-Handelskonzernen halten sich die moralischen Bedenken allerdings in Grenzen. Es scheint gar einem patriotischen Ehrendienst zu gleichen, den Korb nicht gleichfalls verschwinden zu lassen. Hasbro, der zweitgrößte Spielzeugkonzern der Welt, ist der Ansicht, dass das Aufmarschieren so vieler Wüstenfüchse in den Regalen nichts mit dem aufziehenden Irak-Krieg zu tun hat, da man auf politische Entwicklungen so rasch nicht reagieren kann.

Donnerstag 6.März 2003
Neue Ostalgie-Welle rollt
Ostalgie und kein Ende: tägliche Trabi-Safari durch Berlin, DDR-Themenpark mit muffeligen Grenzern und Zwangsumtausch in Köpenick und jetzt auch noch der Kinohit "God by Lenin!", der die Ostalgie liebevoll und verklärt neu belebt. Auch im Westen rollt die Ostalgie-Welle: im Sommer eröffnet in Stuttgart ein Laden, der Spezialitäten wie Schlagersüß-Schokoladentafeln verkauft.

Donnerstag 3.März 2003
Prominente Werferin schmeißt 700.000 Schokoladen...
Supermodel Heidi Klum erschien als prominente Werferin in der "Garde der roten Funken", um zusammen mit anderen WerferInnen 140 Tonnen Süßigkeiten, 700.000 Tafeln Schokolade, 220.000 Schachteln Pralinen in das Publikum zu werfen. Von einem Sparkonzept wie bei der rot-grünen Bundesregierung kann da nicht die Rede sein. Ob in Köln, Düsseldorf oder Mainz - der Spott über Rot-Grüne bestimmte den Rosenmontagszüge.

Donnerstag 27.Februar 2003
Schokolade mal ganz anders
Ungewöhnliche Schokoladentafeln produziert Vosges mit überraschenden Gewürzen und bietet somit einen Anschlag auf die Geschmacksnerven wie in dem Film "Chocolate". "Red Fire" ist eine dunkle Schokolade gemischt mit mexikanischem Chili-Pulver und Zimt, "Black Pearl" ist eine Verbindung aus japanischem Ingwer, schwarzen Sesamkörnern und Meerrettich und die Krönung bietet "Naga" mit süßem indischen Currypulver und Kokosnuss. Na dann guten Appetit!!!

Mittwoch 26.Februar 2003
Bei Barry Callebaut Umsatz- und Ertragswachstum
Der Umsatz und Ertrag des führenden Herstellers von Kakao- und Schokoladenprodukten Barry Callebaut hat sich im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um 20 % auf 48,5 Millionen Franken gesteigert. Wegen politischen Unruhen in der Elfenbeinküste hatte man zwei Fabriken geschlossen, nun würden aber alle Produktionsstätten auf voller Kapazität laufen. Da diese Unruhen für höhere Kakaopreise sorgten, wurden Maßnahmen zur Minimierung von potenziellen Risiken getroffen. So besorgte sich Barry Callebaut größere Bohnenmengen aus Ghana, Indonesien und Nigeria und installierte zudem Lager außerhalb der Region.

Donnerstag 13.Februar 2003
Edelste Schokoladen aus Arbois
Wer sich edelste Schokolade von Edouard Hirsinger gönnen will, fährt nach Arbois. Er gehört zu den ganz großen Meistern der Chocolatiers und gewann 1996 beim frankreichweiten Wettbewerb den höchsten Titel seiner Zunft. Zu seinen eigenen Kreationen gehören derzeit 35 verschiedene Schokoladensorten, darunter so originelle Variationen wie "grüne Zitrone mit Koriander" oder "Erdbeere mit Balsamico und Anis".